Alles rund um die Penislänge
Penetration und Frigidität
Das Thema Penetration wird heute leider immer noch nicht bei allen als selbstverständlich aufgefasst und oft gemieden. Auch in der Partnerschaft äußert sich das durch eine vermeintliche Frigidität. Oftmals leiden Frauen darunter mehr als Männer. Nur jede dritte Frau hatte schon ein mal einen Orgasmus durch Penetration. Der Grund ist, dass man meist vor Scham nicht sagen will, wie man gerne penetriert werden möchte, oder überhaupt dass man es möchte. Besonders die Frauen sind seit der Emanzipation viel aufgeschlossener wenn es um sexuelle Bedürfnisse geht, aber scheinbar noch nicht aufgeschlossen genug. Meist versteht sich die Frau als Geliebte wenn es zum Geschlechtsverkehr kommt und fordert daher keine Penetration. Eine Studie ergab sogar dass Frauen die einen Orgasmus erleben wollen, ehr dazu bereit sind sich selbst zu befriedigen als Sex mit ihrem Partner zu haben. Denn bei der Masturbation berühren sich die Frauen fast immer klitoral und penetrieren sich selbst. Bei der Sexualität in der Partnerschaft jedoch sind sie frigide und meiden das Thema Penetration.Sie wagen weder, sich ihre Bedürfnisse einzugestehen, noch, sie einzubringen. Was wohl Ursprung darin hat, dass Frauen früher stets gesagt wurde, dass es ohne Verkehr nicht ginge. Sie erwarten höchstens ein Vorspiel und dann kommt es zum normale Akt. Leider hat es auch die moderne Aufklärung verpasst auf das Thema Penetration im eigentliche Sinne einzugehen. Penetration wird im Zusammenhang mit Vorspiel erwähnt oder Petting und gilt als Vorstufe des eigentlichen Geschlechtsaktes. Dass Penetration jedoch auch eine eigenständige Praktik sein kann, mit der Mann den Partner und vor allem die Partnerin zum Orgasmus bringt, wird nicht vermittelt. Jedoch taucht diese Frigidität überwiegend bei Frauen auf. Männer verstehen es als selbstverständlich von ihrer Partnerin zum Beispiel oral penetriert zu werden bis sie zum Orgasmus kommen. Auch Frauen haben dieses Bedürfnis, gestehen es jedoch im Bett nicht ein. Frigidität ist vor allem das Resultat weiblicher Ohnmacht, denn erst seit Zeiten der Emanzipation steht Frau für ihre rechte und Wünsche ein. Leider ist es im Bett nicht so häufig der Fall wie im alltagsleben. Außerdem kommt diese weibliche Frigidität auch durch Unkenntnis des Körpers.Frauen kennen ihren Körper und wissen wie sie sich penetrieren müssen um eine Höhepunkt zu erlangen, jedoch wird dieses Wissen Männern nicht vermittelt. Wie kann der Mann also seine Partnerin richtig und effektiv penetrieren wenn dieser nicht aufgeklärt ist und die Frau meist zu frigide darauf einzugehen. Das Thema Sex ist in den Medien zwar sehr weit verbreitet und d es gibt tausende von Ratgebern, jedoch erwähnen die wenigsten etwas über die Penetration der Frau. Vielleicht weil Frauen noch immer mit einer gewissen Scham auf dieses Thema reagieren. Die Frage ist warum? Weil meist Sex nur mit Penis und Vagina im Zusammenhang steht. Die Klitoris wird kaum erwähnt, dabei ist sie das zentrale Organ der Frau, und nicht etwa die Scheide. Die Klitoris ist das Gegenstück zum männlichen Penis. In ihr laufen die empfindlichsten Sexualnerven zusammen. Die Klitoris ist immer Ausgangspunkt des körperlichen Vorganges, den wir Orgasmus nennen. Leider wird dieses selbst im Aufklärungsunterricht, der sogenannten Sexualkunde kaum erwähnt, was auch ein Grund für weibliche Frigidität ist. Es wird schon jungen Mädchen nicht vermittelt, dass klitorale Penetration normal ist und darum scheuen sie meist davor zurück, und tun es wenn dann selbst ohne es ihren Partner wissen zu lassen. Nun, da Frauen im Bezug auf Penetration oft frigide erscheinen liegt es nun vielleicht an den Männern auf das Thema einzugehen, schließlich wollen auch die ihre Partnerin richtig befriedigen. Mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema Penetration ist sollte zur Normalität werden, denn schließlich wünscht sich jeder eine erfüllte Sexualität und dazu gehört eben auch die gegenseitige Penetration.
Kommentare geschlossen.



